In der Kolonialzeit war Tetebatu ein Rückzugsort in den Hügeln; heute verteilen sich Homestays zwischen bewirtschafteten Feldern, und an klaren Morgen ragt dahinter der Rinjani auf. Große Sehenswürdigkeiten gibt es nicht, und genau darum geht es: Sie wandern mit einem lokalen Guide an den Bewässerungskanälen entlang, lernen, was hier wächst (Reis, Tabak, Kaffee, Kakao, Vanille, Chilis), baden unter einem Wasserfall und essen Hausmannskost auf einer Veranda.
Das Dorf ist auch eine gute Basis für die Wasserfälle Zentral-Lomboks, darunter Benang Stokel und Benang Kelambu, und für Handwerksdörfer wie Loyok (Flechtarbeiten aus Bambus und Gras) und Pringgasela (handgewebte Stoffe). Kombinieren Sie es mit Sembalun im Norden oder den Sasak-Dörfern im Süden.
Highlights
- Eine geführte Morgenwanderung durch terrassierte Reisfelder
- Schwarze Haubenlanguren im Affenwald
- Die Zwillingswasserfälle von Benang Stokel und der Schleier von Benang Kelambu
- Tabak, Kaffee, Kakao und Gewürze in den Dorfgärten kennenlernen
- Hausgemachtes Sasak-Essen in einem Familien-Homestay
- Rinjani-Blick im Morgengrauen, bevor die Wolken kommen
In Bildern: Tetebatu


Wie lange bleiben und wo übernachten
Tetebatu geht als Tagesausflug mit einer Tour, ist über Nacht aber viel schöner: Das Licht und das Vogelkonzert am frühen Morgen sind das Beste, und mit zwei Nächten passt noch ein Wasserfalltag hinein. Unterkünfte sind vor allem Homestays und kleine Bungalow-Resorts in den Feldern, viele mit einfachem Restaurant. In den günstigsten gibt es oft nur kaltes Wasser.